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Suchtprävention

Logo der Suchprävention am Gymnasium an der Schweizer Allee

Unser Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler für ein sinnvolles, erfülltes Leben zu stärken, sie für das Leben kompetent zu machen.


Im Rahmen der Primärprävention ist dies ein Anliegen eines jeden Unterrichts. Insbesondere sind die Fächer Biologie, Religionslehre, Politik und Deutsch beteiligt.

Es geht u. a. auch um die Darstellung der unterschiedlichen Wirkungsweisen von Drogen. Diese sogenannte »Drogenkunde« ist u. a. integriert in den Biologieunterricht der Jahrgangsstufen 6 und 9, findet aber auch im Religionsunterricht der Klasse 7 statt (»Sehnsucht und Sucht«). Hier werden im Zusammenhang mit den aktuellen Entwicklungen auch die nicht-stoffgebundenen Süchte wie z. B. Spiel- und Online-Sucht berücksichtigt.

Grundlage unserer schulischen Maßnahmen ist die Frage nach den Ursachen des Suchtmittel-missbrauchs, denn: Sucht hat immer eine Geschichte!
Die Physalis-Frucht in unserem Logo ist ein Symbol für die Laterne, die unseren Weg ausleuchtet. Farbe und Form vermitteln die Herzlichkeit, mit der wir uns im Team begegnen und die wir an die Schülerinnen und Schüler weitergeben wollen.


Aktivitäten im Rahmen der Sekundärprävention

In allen Klassen der Jahrgangsstufe 5 finden Projekttage statt, an denen nach dem Ansatz des »Lions-Quest- Programms« sowie nach dem Konzept »Wir für uns« mit verschiedenen Programmen gearbeitet wird, z. B. »Stärkung des Selbstwertgefühls« oder »Wir in unserer Gruppe«.
Organisiert und geleitet wird dieser Tag von einer Beratungslehrerin für Suchtprävention sowie Peers aus der Oberstufe (Schülermoderatorinnen und -moderatoren). Auch die Klassenleitungen sind an der Planung und Durchführung beteiligt.

Der Schwerpunkt des Projektvormittags liegt dabei noch gar nicht so sehr auf der Thematisierung von Sucht und dergleichen. Vielmehr geht es darum, Kinder stark zu machen, »Nein« sagen zu können. Dies soll durch verschiedene Übungen, die z. B. die Schülerinnen und Schüler erkennen lassen, woran man ein gut entwickeltes Selbstvertrauen erkennen kann und warum es so wichtig ist, bewirkt werden. Natürlich stärken auch eine gut funktionierende Klassengemeinschaft und das Gefühl, dazu zu gehören, die Kinder. Daher sprechen wir auch über Dinge wie »Wie gehen wir miteinander um? Welche Bedeutung hat meine Klasse für mich und wie beeinflusst sie mich?«.

Insgesamt variieren wir die jeweiligen Vormittage nach Absprache mit der Klassenleitung und passen sie individuell an die Bedürfnisse der Klasse an. Mit etwas zeitlichem Abstand findet dann eine Nachbereitungsstunde zur Revision und Festigung statt. Im Schuljahr 2018/19 sind dabei 16 Schülermoderatorinnen und -moderatoren aus der Q1 aktiv, die seit drei Jahren erfolgreich im Team mitarbeiten.

Eine neue Moderatorengruppe aus der Jahrgangsstufe 9 wird aktuell unter Mitarbeit unseres Schulsozialarbeiters, Herrn Peter Mathias, und unter Mitwirkung von Feedback Dortmund ausgebildet.


Die Klassen der Jahrgangsstufen 6 bis 8 nehmen regelmäßig an dem bundesweiten Wettbewerb für rauchfreie Klassen »Be smart – don't start« des Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) teil und haben schon mehrfach Sonderpreise gewonnen.
Diese Maßnahme liegt in der Verantwortlichkeit der Klassenleitungen in Absprache mit den in der Klasse unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrern.

Ein Projekt gegen den Alkoholmissbrauch findet zu Schuljahresbeginn in der Jahrgangsstufe 9 statt: Nach einer einleitenden Filmsequenz »Quarks & Co bei Planet Schule. Alkohol – die älteste Droge der Welt« sprechen die Klassen mit trockenen Alkoholikerinnen und Alkoholikern und anderen Mitgliedern des Suchtselbsthilfevereins return selbstsuchthilfe.

Neu ist der Wettbewerb »Klar bleiben«, an dem alle Klassen der Stufe 9 und höher teilnehmen können. Zentrales Element ist die Verpflichtung der Klasse, auf riskanten Alkoholkonsum zu verzichten und während der Projektzeit »klar zu bleiben«.

Ansprechpartner

Melanie Klebon
Dr. Hannah Stahlberg