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Lernen

Verschiedene Bilder von Lernsituationen

»Non vitae sed scholae discimus –
Nicht für das Leben, sondern für die Schule lernen wir.«

Genau so und nicht andersherum hat Seneca sich in einem Brief über das römische Schulsystem mokiert. Man sieht, das Thema ist alt.

Und da es in den 2000 Jahren seit Senecas Diktum nicht gelungen ist, eine allgemein zufriedenstellende Lösung für das Problem des richtigen Lehrens und Lernens zu finden, ist offenbar, dass es nicht einfach ist. Worauf bezieht sich denn »richtig«? Auf das Was oder das Wie des Lernens? Das Was ist uns größtenteils durch Lehrpläne vorgegeben. Also bleibt das Wie. Auch wir an der Schweizer Allee haben da kein Patentrezept parat.

Sicher ist, dass es viel mit individuellen Lernvoraussetzungen zu tun hat: Jeder Mensch, jede Schülerin und jeder Schüler denkt und lernt anders. Zumindest, um für sich selbst möglichst leicht zum optimalen Lernerfolg zu kommen. Während einer Schülerin zum Vokabellernen das eigenständige Eintragen der Wörter in ein Vokabelheft hilfreich ist, genügt es einem anderen Schüler, diese ordentlich an der Tafel angeschrieben zu sehen, eine weitere Schülerin lernt eher auditiv, braucht also die deutliche und laute wiederholte Aussprache der Wörter durch ihre Lehrerin oder ihren Lehrer.

Hier ist man dann sofort beim Stichwort »Individuelle Förderung«, das zuweilen wie ein Heiliger Gral im didaktischen Dickicht des jahrzehntelangen Expertenstreits angebetet und gesucht wird. Bloß: Wie individuell kann die Förderung in einer Klasse, in einem Kurs von 30 Schülerinnen und Schülern, aber mit genau einer Lehrkraft sein?

Natürlich setzen auch wir darauf, jedem einzelnen Schüler, jeder einzelnen Schülerin gerecht zu werden. Durch Binnendifferenzierung in Aufgabenstellungen, durch abwechslungsreiche Sozialformen wie Gruppen-, Partner-, und Einzelarbeit, durch Methodenvielfalt, Projektarbeit im und außerhalb des Unterrichts, Arbeitsgemeinschaften, Einzelberatungen und ein reichhaltiges Angebot an Förderkursen und -maßnahmen über den Regelunterricht hinaus.

Unsere Webseiten geben davon ein eindrückliches Bild. Noch ist nicht alles, was angedacht ist, realisiert worden, und in ständiger Weiterentwicklung befinden sie sich sowieso. Es lohnt sich also, immer wieder auf unseren Seiten umzuschauen!