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Tallinn-Tagebuch

Karte von Tallinn
Quelle: OpenStreetMap

Auf nach Tallinn!

Erstmals machen wir uns mit 14 Schülerinnen und Schülern aus der EF auf die Reise zu unserer Partnerschule in die estnische Hauptstadt. Das Tallinna Saksa Gümnaasium hat einen deutschsprachigen Zweig, mit dem der Austausch stattfindet. Wir freuen uns sehr, in das estnische Leben einzutauchen und viele Erfahrungen zu sammeln!

Auf unserer Reise halten wir Sie/Euch über unsere Erlebnisse in unserem Tallinn-Tagebuch (TT) auf dem Laufenden.


Mittwoch, 2. Mai 2018

Schülerinnen und Schüler steigen in das Flugzeug auf dem Rollfeld ein
Auf dem Weg nach Tallinn

Um 6.25 Uhr ging unsere Reise vom Dortmunder Hauptbahnhof in Richtung Flughafen Düsseldorf los. Von dort aus sind wir über Kopenhagen nach Tallinn geflogen. Beide Flüge waren sehr entspannt, obwohl zwei Koffer das Umladen nicht ganz überstanden haben. Da wird wohl Ersatz fällig.

Um 16.00 Uhr in Tallinn angekommen, wurden wir von unseren Austauschpartnern herzlich in Empfang genommen und sind dann sofort in unsere Gastfamilien gefahren, um uns erst einmal einzurichten. Kurz danach ging es schon wieder los:
Wir haben uns zum Grillen in dem Landschaftsschutzgebiet Nomme-Mustamae Park in unmittelbarer Nähe der Schule getroffen. Bei dem Grillen haben wir uns alle besser kennengelernt und unsere ersten Eindrücke ausgetauscht.


Jugendliche sitzen um einen Grill und machen Stockbrot und schmoren Marshmallows
Wir grillen, machen Stockbrot und schmoren Marshmallows

Erkenntnisse des ersten Tages:

  1. Esten grillen Unmengen an Fleisch und machen leckere Salate.
  2. Estnische Schüler hören die gleiche Musik wie wir.
  3. In Tallinn ist es momentan so kalt wie in Dortmund.
Wir freuen uns auf morgen!


Donnerstag, 3. Mai 2018

Eine Schülergruppe steht vor dem Gebäude der deutschen Botschaft in Tallinn
Wir vor der Botschaft

Als wir heute Morgen zum ersten Mal im Tallinna Saksa Gümnaasium (TSG) waren, kamen wir aus dem Staunen kaum raus. Abgesehen von dem schuleigenen Schwimmbad mit Sauna, den Kunstwerken von Architekten an den Wänden und Selbstverteidigung als Schulfach, hat uns die Digitalisierung und Mediennutzung in der Schule beeindruckt. Es gibt z. B. viele »Lernmuscheln«, in denen Schülerinnen und Schüler von Außengeräuschen abgeschirmt mit ihren Smartphones arbeiten. Toll ist auch die Schülerfirma, die selbst hergestelltes Eis verkauft. Wir sind gespannt, was das TSG noch für Besonderheiten bereit hält.

Nach einer herzlichen Begrüßung durch den Schulleiter Kaarel Rundu (selbst Absolvent des TSG) und den Leiter der deutschsprachigen Abteilung, Dr. Wolfgang Jäger, haben wir das Goethe-Institut und die deutsche Botschaft besucht. »Wie sieht der Alltag eines Botschaftsmitarbeiters aus und wie ist es, alle paar Jahre in ein anderes Land ziehen zu müssen?« sind nur einige der Fragen, die wir stellen konnten.


Blick von der Oberstadt auf die Unterstadt von Tallinn
Herrlicher Blick auf die Altstadt

Durch Zufall lernten wir den Deutschen Dr. Herbert Schmidt (Jahrgang 1931) kennen, der seit der Unahängigkeit Estlands die Regierung in den 90er Jahren bei der Neustrukturierung des Wirtschaftssystems beraten hat. Er gilt hier als so etwas wie ein Nationalheld und wurde auf einem Gemälde des in Estland berühmten Malers Jüri Arrak verewigt. Dieses Gemälde wurde gestern dem deutschen Botschafter Christoph Eichhorn geschenkt.

Herr Dr. Schmidt berichtete uns davon, wie er mit dem damaligen Bundeskanzler Ludwig Erhard das Grundprinzip der sozialen Marktwirtschaft entwickelt hat. Lange noch haben wir über seinen Appell diskutiert, sich als Jugend kritisch in die Gesellschaft einzubringen und sei es »nur« im Rahmen der Schule.

Der Nachmittag stand im Zeichen der Stadterkundung. Zuerst haben wir in einem Szene-Restaurant lecker zu Mittag gegessen. Danach informierte uns eine estnische Lehrerin des TSG in perfektem Deutsch bei einem Stadtspaziergang über die Geschichte und Kultur Tallinns.

Erkenntnisse des zweiten Tages:

  1. Digitalisierung und moderne Verwaltung: Bei uns ist da noch viiiel Luft nach oben...
  2. Stadtbekannter DJ und Schulleiter zu sein schließt sich nicht aus.

Freitag, 4. Mai 2018

Zwei Schüler halten Hand beim Abspielen ihrer Nationalhymne
Gänsehaut

Heute haben wir den Vormittag in der Schule verbracht und Plakate zum Thema »Stadtkultur Tallinns« erstellt. Dabei ging es z. B. um Kultureinrichtungen wie Museen, Oper, berühmte Stadtvillen, den Kreativ-Stadtteil Telliskivi und Festivals.

Bei der Präsentation des alljährlichen Sängerfestes zeigte sich sehr deutlich ein großer kultureller Unterschied zu Deutschland. Bei diesem Sängerfest treten etwa 30.000 (!) Sängerinnen und Sänger auf einer Bühne auf und singen estnische Volkslieder. Zum Abschluss wird mit den mindestens 150.000 (!) Zuhörern die estnische Nationalhymne gesungen, was für jeden Esten ein sehr emotionaler Moment ist. Uns wurde dazu ein Video gezeigt, bei dem sich unsere estnischen Gastgeber zum Teil an den Händen hielten, Tränen in den Augen hatten und leise mitsangen.

Es folgte dann ein reger Austausch über die Unterschiede im Umgang mit der eigenen Nation und dem eigenen Staat. Uns war vorher schon aufgefallen, dass die Esten ein sehr positives Bild von ihrem Staat haben und ihm sehr vertrauen. So gibt es z. B. keinerlei Vorbehalte, persönliche Daten herauszugeben.


Schüler sitzen im Museum auf dem Boden und basteln
Baukasten-Arbeit im Museum

Am Nachmittag haben wir das KUMU (Kunstmuseum) besucht, das modernste und größte Museum der baltischen Staaten. Es zeigt zwar auch auf drei Etagen alte Kunstwerke, wir wurden aber in eine Sonderausstellung zur modernen Kunst mit dem Titel »If Only You Could See, What I've Seen with Your Eyes« geführt. Eine estnische Internet-Künstlerin hat sich damit beschäftigt, dass wir zunehmend die Welt nicht mehr durch unsere Augen wahrnehmen, sondern eine virtual reality durch Kameras und Computer. Dazu haben wir interaktiv die Ausstellung erkundet und unsere Ideen von einer zukünftigen Verknüpfung von Natur und Technik mit Baukästen gebastelt.

Erkenntnisse des dritten Tages:

  1. Man muss moderne Internet-Kunst nicht mögen, aber es ist sehr spannend, sie erklärt zu bekommen und sie zu verstehen.
  2. Die Esten sind ein kleines, aber unheimlich stolzes Volk.
  3. Unsere Gastgeber sprechen wirklich gutes Deutsch. Respekt!


Samstag, 5. Mai 2018

Blick über einen Sandstrand und das Meer
Wunderschöne Strände

Das Wochenende hat den Schwerpunkt »Privatleben«. So wurden schon Übernachtungspartys veranstaltet und Tallinn nach Sonnenuntergang erkundet. Der heutige Tag wurde mit den Gastpartnern individuell gestaltet. Einige bestiegen den höchsten Berg Estlands (Suur Munamëg) mit 318m, andere spazierten zum Meer, gingen in den Zoo oder zum Bummeln ins Einkaufszentrum.

Shoppingmalls sind für estnische Jugendliche besonders im langen Winter ein beliebter Treffpunkt, da es dort hell, warm und trocken ist. Aber auch zu anderen Zeiten bummeln die Esten gerne und so fiel uns sofort auf, dass es sehr viele Geschäfte gibt, die man bei uns nicht finden kann. Erstaunlich ist, dass die Einkaufszentren bis zu fünf Stockwerke hoch sind und von der Größe mit der Dortmunder Thier-Galerie zu vergleichen sind. In Tallinn gibt es davon fünf (!) für die rund 430.000 Einwohner.


Schüler sitzen im Opernsaal in einer Reihe und warten auf den Beginn der Oper
Im Opernhaus

Die knapp 3800 km Küstenlänge Estlands bietet neben Sand- und Steinstränden Steilküsten und einen wunderschönen Blick auf die Ostsee. Touristenattraktionen wie z. B. alte Leuchttürme als Aussichtspunkt – unbedingt zu empfehlen – werden zum Teil in Privataktionen in Stand gehalten.

Abends bestaunten wir im historischen Opernsaal der Nationaloper Puccinis Tosca. Die Oper beeindruckte durch die ansprechende Inszenierung und war auf jeden Fall ein Erlebnis. Durch die estnischen und vor allem die englischen Untertitel konnten wir dem Geschehen auf der Bühne bestens folgen.

Erkenntnisse des vierten Tages:

  1. Esten kümmern sich um ihre Umwelt, zum Beispiel bei Putz- und Aufräumaktionen. Resultat: das Land ist sehr sauber.
  2. Estnische Kartenspiele sind kompliziert. Wenn man sie durchschaut hat, sind sie aber super!

Sonntag, 6. Mai 2018

Blick auf einen historischen Marktplatz in der Dämmerung
Rathausplatz

Auch der heutige Tag stand zunächst für Unternehmungen in den Familien zur Verfügung. Die meisten haben erst einmal lange geschlafen, weil offenbar auf den Übernachtungspartys ziemlich lange gequatscht wurde. Man munkelt, dass einige vor dem Einschlafen den Sonnenaufgang gesehen haben.

Am Nachmittag haben wir uns wieder in der Oper getroffen, die wir ja schon von gestern kannten. Dieses Mal ging es aber hinter die Kulissen. Ein ziemlich perfektes Deutsch sprechender Opernsänger hat uns die Werkstätten und sogar die Bühne gezeigt, auf der schon die Proben für die Abendvorstellung liefen. Etwas irritiert hat uns seine Aussage, das Opernhaus habe alles, was der Mensch so zum Leben brauche. Er führte danach nämlich das Fitnessstudio und die Sauna an. Das ist Lebensqualität.


Eine Tänzerin probt auf der Bühne für ein Ballettstück
Letzte Probe vor dem Auftritt

Am Abend saßen wir schon wieder im Zuschauerraum, dieses Mal stand ein Ballett mit 54 Tänzerinnen und Tänzern auf der Bühne. Uinuv kaunitar hieß das Ballett, das bei uns als Dornröschen bekannt ist. Zweieinhalb Stunden wurde getanzt. Neben dem künstlerischen Wert rang uns schon allein die körperliche Leistung großen Respekt ab.

Erkenntnisse des fünften Tages:

  1. In Estland ist es im Winter so dunkel, dass für Fußgänger von Oktober bis April Reflektorpflicht herrscht. Er ist links in Kniehöhe zu tragen.
  2. Backwaren scheint es hier nur im Supermarkt zu geben.


Montag, 7. Mai 2018

Eine Schülergruppe läuft auf einem Weg durch eine Gartenanlage zu dem Gutshaus
Auf dem Weg zum Gutshaus

Heute Morgen reisten wir in die Umgebung von Tallinn, um mehr über die estnische Kultur und Natur zu erfahren. So machten wir uns mit dem Bus auf in Richtung des Landguts Sagadi 90 km östlich von Tallinn.

Das herrschaftliche Gutshaus mit prunkvoll eingerichteten Zimmern brachte uns zum Staunen. In einem Raum waren alle Möbel und Dekorationen aus raffiniert zusammengestellten Geweihen gestaltet – seien es Beistelltische, Esstische oder Stühle. Zum Staunen brachten uns aber auch die Konzerteinlagen einiger Schülerinnen am Original-Klavier der Eigentümerfamilie von Fock aus dem 19. Jahrhundert. Fast erweckten sie die alten Zeiten zu neuem Leben. Das angrenzende Waldmuseum brachte uns die vielfältige Nutzung sowie den Lebensraum Wald näher. Da mehr als 50% der Fläche Estlands mit Wald bedeckt sind, spielen das Waldleben sowie die Holzgewinnung eine große Rolle.


Blick über das Moor mit dem Holzbohlenpfad
Blick über das Moor

Danach ging es für uns erstmals ins Moor auf eine knapp 8 km lange Wanderung. »Das ist die schönste Wanderung, die ich je gemacht habe«, war nur einer der positiven Eindrücke von unserer Tour auf Holzbohlen durch das Moor. Die Esten schwärmten davon, wie schön es sei, im Moor baden zu gehen. Ihre Verbundenheit zur Natur wurde uns besonders bewusst, als einige Schülerinnen Jahrhunderte alte Fichten umarmten und regungslos im Wald standen. Der Geruch nach Kiefern und der wunderschöne Blick auf das Moor schufen eine Atmosphäre, die auch bei uns Spuren hinterließ.

Die Besichtigung des Wasserfalls Jägala rundete den erlebnisreichen Tag ab, so dass wir am Nachmittag alle mit leicht von der Sonne geröteten Gesichtern und reich an Erlebnissen nach Tallinn zurückkehrten. Danach stand der Abend zur freien Verfügung und wurde von vielen für die Besorgungen der Mitbringsel genutzt.

Erkenntnis des sechsten Tages:

Für viele Esten ist Natur die wahre Religion.


Dienstag, 8. Mai 2018

Eine estnische Flagge weht im Wind
Estnische Flagge

In der Schule haben wir heute im Unterricht in verschiedenen Fächern und Stufen hospitiert. Thematisch fühlten wir uns schnell heimisch. Vom Innenwinkelsummensatz bis zu Emilia Galotti ähnelt der Lehrplan sehr unserem eigenen.

In einigen Klassen haben wir mit den estnischen Schülerinnen und Schülern Gespräche über ihre Sicht auf die Schule geführt. Dabei wurde die Ausbildung in der Deutschen Abteilung durchweg gelobt, weil man »hier mehr Raum zum Denken« habe. Die Schülerinnen und Schüler empfinden es als Privileg, sich das Beste aus zwei verschiedenen Schulsystemen aneignen zu können: In Estland liege der Fokus auf Faktenwissen und in Deutschland auf kritischem und selbstständigem Denken.


Eine Gruppe von Schülerinnen sitzt in der Sonne auf einem Seegelkutter
Bootsausflug

Gemeinsam haben wir dann den Dokumentarfilm »Singing Revolution« gesehen, der die Rolle der estnischen Kultur, insbesondere des Gesangs, für die Freiheitsbewegung in den vergangenen 100 Jahren thematisiert. Obwohl es durchaus Parallelen zur Vorgeschichte der Deutschen Einheit gibt (z. B. bei den Leipziger Montagsdemos), erscheint uns doch die Kraft und Geduld, mit der die Esten für ihren Nationalstaat eingestanden haben, etwas befremdlich. Hier gibt es beim Gegenbesuch sicher Anknüpfungspunkte, denn die Esten werden mit uns den Tag der Deutschen Einheit feiern.

Nachmittags hatten wir die Gelegenheit, Tallinn von See aus zu sehen. Wir wagten uns mit einem alten Segelkutter auf die Meeresbucht vor der Stadt. Strahlende Sonne, leichte Dünung, der Duft nach Teer und altem Holz: Perfekte Umgebung, um Beine und Seele baumeln zu lassen und die Eindrücke zu verarbeiten.


Auf einer Bühne tanzen Schülerinnen und Schüler in traditionellen estnischen Trachten
Tanzaufführung in traditionellen estnischen Trachten

Am Abend trafen wir uns wieder in der Schule, weil wir zum Frühlingskonzert eingeladen worden waren. Der Andrang war so groß, dass gar nicht alle unserer Schülerinnen und Schüler in die Aula konnten. Es gab eine gelungene Mischung aus traditionellen und modernen Musikstücken, die estnischen Schülerinnen und Schüler haben getanzt, gesungen und Instrumente gespielt. Dabei trugen sie klassische Trachten oder Schulkleidung. Wir konnten uns mit eigenen Ohren überzeugen: Esten können wirklich gut singen.

Erkenntnisse des siebten Tages:

  1. In Estland gibt es überall nahezu perfekten Handyempfang. In der Innenstadt, im Moor und auf dem Meer.
  2. Auch wenn die Schule hier wie bei uns um 8.00 Uhr beginnt, startet das öffentliche Leben erst rund eine Stunde später.

Mittwoch, 9. Mai 2018

Blick durch eine Museumshalle in der Schiffe und Bojen ausgestellt sind. Eine Schülergruppe läuft durch die Halle.
Im Schifffahrtsmuseum

Am letzten Tag unseres Austauschs besuchten wir am Vormittag das Schifffahrtsmuseum »Lennusadam Seaplane Harbour« am Tallinner Hafen. Von einer U-Boot Begehung über einen Flugsimulator und das Steuern ferngesteuerter Schiffe hatte das Museum viele interaktive Stationen zu bieten. Der Renner war die Station, an der man sich in Seemannsuniformen vor einer Greenbox mit mehreren möglichen Hintergründen fotografieren lassen konnte. So wurden wir schnell zu Kapitänen und Offizieren im 20. Jahrhundert.

Bei bestem Wetter verabschiedeten wir uns anschließend am Flughafen von den neu gewonnenen Freunden. Die Koffer waren bis zum Rand mit estnischen Süßigkeiten und anderen Spezialitäten gefüllt. Wir freuen uns schon auf den Gegenbesuch im Oktober! Nachdem das Wetter in Tallinn so gut mitgespielt hat, ist Petrus in Dortmund hoffentlich auch gut zu uns.

Wir flogen über Stockholm zurück nach Düsseldorf und von dort aus ging es mit dem Zug in die Heimat. Es war ein unvergesslicher Austausch und wir freuen uns, allen Daheimgebliebenen von unseren Erfahrungen und Eindrücken zu berichten. Wir bedanken uns bei unseren Gastgebern für eine großartige Woche!

Erkenntnis des achten Tages:

Essen gehen ist in Estland teils günstiger als selbst zu kochen.

Weitere Informationen

Ansprechpartner

Anja Woike
Justus Pinker