Partnerschaften - Partner schaffen
Allein der Name unserer Schule verpflichtet zu grenzüberschreitender Offenheit, auch wenn die Allee zu Partnern in anderen Ländern führt.
Der damaligen Staatsmentalität des Kalten Krieges trotzend und den Gedanken einer Öffnung gegenüber dem Osten lange vor dem Fall der Mauer und des Eisernen Vorhangs vorwegnehmend, gründeten das Gymnasium an der Schweizer Allee und das Ursulinen-Lyzeum in Breslau (Polen) 1981 eine Schulpartnerschaft, die als älteste an unserer Schule alljährlich durchgeführt wird, den Schülern immer wieder das Gefühl des persönlichen und unmittelbaren Erlebens jüngerer deutscher Geschichte vermittelt und bereits ihr 25-jähriges Bestehen gefeiert hat.
Der Blick war jedoch nicht nur gegen Osten gerichtet. Seit 1988 wurden freundschaftliche Bande mit dem weiten Westen jenseits des großen Teiches geknüpft. Jedes Jahr zu Ostern bot sich Schülern bei einem drei- oder vierwöchigen Besuch in Watsonville (Kalifornien) die Gelegenheit, ihre im Englischunterricht erworbenen Kenntnisse anzuwenden bzw. bei der Rückkehr ihre Englischlehrer mit Amerikanismen in Verlegenheit zu bringen. Leider wird dieser Austausch nicht mehr durchgeführt.
Im Süden der Schweiz(er Allee) liegt die piemontesische Stadt Novara (Italien) unweit der oberitalienischen Seen, auf der Achse zwischen Turin und Mailand, umgeben von Reisfeldern. Seit 1996 pflegen unsere Italienischschüler Kontakte mit dem dort ansässigen Istituto Statale Bellini und versuchen, interkulturelles Lernen lebensnah zu gestalten.
Neben diesen bilateralen Beziehungen nimmt unser Gymnasium am SOKRATES-Förderprogramm der EU im Bildungsbereich, genannt COMENIUS, teil. Dieses Aktionsprogramm unterstützt multilaterale Schulpartnerschaften und deren längerfristige Bildungsprojekte mit europäischer Dimension. In diesem Zusammenhang sind Austausche projektorientiert, d. h. Schüler verschiedener Nationen erarbeiten und präsentieren ein gemeinsames Thema. Englisch ist dabei die vorherrschende Kommunikationssprache.
Initiiert und ermutigt durch den langjährigen Partner in Holland (seit 1989), das 't Atrium College (Amersfoort), fand im Mai 1996 in Dortmund ein Treffen zwischen Gründungsmitgliedern der neuen multilateralen Schulpartnerschaft unter dem Dach des Europäischen Bildungsprogrammes statt. Neben Lehrern, Schülern und Eltern aus Dortmund und Amersfoort freuten sich Vertreter der Peterhead Academy (Schottland) und des Lycée Frédéric Ozanam aus Mâcon (Frankreich) auf eine zukünftige, projektorientierte Zusammenarbeit. Die Partnerschaftsgruppe gab sich den Namen Arena als Symbol für eine Stätte gemeinsamen öffentlichen und offenen Handelns und Begegnens.
Seit 1998 hat sich der Kreis der Partnerschulen, die zum Gelingen transnationaler Aktivitäten beitragen, erweitert und bedingt durch die Aufnahme zusätzlicher Mitglieder einen neuen Namen gegeben, nämlich ESA (European Schools Association), der nunmehr seit über zehn Jahren die Partnerfamilie bezeichnet. |
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Unsere ESA-Partnerschaft stagniert nicht, sie ist Veränderungen unterworfen (so sind inzwischen die Schulen aus England und Spanien ausgeschieden) und bleibt geöffnet für interessierte Schulen. Zum Partnerkreis gehören zur Zeit elf Schulen. Neben dem Gymnasium an der Schweizer Allee kommen sie aus Ålesund (Norwegen), Amersfoort (Niederlande), Dublin (Irland), Florenz (Italien), Ieper (Belgien), Lagoa, Silves (Portugal), Liberec (Tschechien), Mâcon (Frankreich), Peterhead (Schottland).
Wilfried Netz
(Projektkoordinator)
Kontaktdaten unserer aktuellen Austauschpartner
Das ESA-Treffen im November 2009
Austauschprogramm im Schuljahr 2009/2010
Das ESA-Treffen im November 2008
Austauschprogramm im Schuljahr 2008/2009
Informationen zum Sportaustausch mit Liberec
Schülerbericht über den Austausch mit Florenz im Schuljahr 2007/2008
Das ESA-Treffen im Dezember 2007
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